gangus.ch

Festival Viel Jazz

Konzert

Jazz

Der Verein viel jazz lädt zu drei Abenden voller Musik ein. Das kleine Festival zeigt die ganze Bandbreite des zeitgenössischen Jazz – von fein gesponnenen Klangwelten bis zu energiegeladenen Grooves. Spannende Newcomer, aber auch bekannte Grössen werden uns mit ihrer Spielfreude in Bann ziehen.

FESTIVALPROGRAMM

Donnerstag, 26. März 2026: 
–  Big Band Zug & Nils Wogram, 20.00 Uhr, Burgbachkeller Zug

Freitag, 27. März 2026: 
– OKWOK, 19.30 Uhr
– Yumi Ito, 21.00 Uhr

Samstag, 28. März 2026:
– Lea Maria Fries, 19.30 Uhr
– Ravi Ramsahye PROTOTYPE, 21.00 Uhr

INFOS
Donnerstag, 26. März 2026: 
20.00 Uhr
Big Band Zug & Nils Wogram
vielköpfig und vielschichtig

Nils Wogram, Posaune
Saxophon: Daniel Affentranger, Laura Thomann, Gabriel Stalder, Jérôme Peter, Fabian Kessler; Posaune: Cyrill Schleiss, Stefan Isler, Claudio Lendi, Jonas Inglin,
Trompete: Niki Jäger, Martin Borner, Christoph Kehl, Noemi Sablonier; Rhythmus:
Jakob Reitinger (p), Dominik Zäch (g), Claudio Berger (b), Dominic Eschmann (dr)

Ob im Zürcher Jazzclub Moods, im KKL Luzern oder in der Ziegelhütte in Baar: Die Big Band Zug begeistert ihr Publikum, sowohl im kleinen, intimen Rahmen, als auch auf grösseren und bekannten Bühnen. Das 17-köpfige Jazzorchester, das Musiker*innen aus dem Raum Zug vereint, besticht durch stets knackige Grooves, virtuose Soli sowie musikalisch vielfältige – und durchaus auch mal programmatisch mutige – Konzertreihen. Und auch wenn es auf der eher kleinen Burgbachkeller-Bühne bereits etwas eng werden könnte für die grosse Truppe, holt sich die Zuger Band für ihr Heim-Jazz-Festival noch einen zusätzlichen Gast auf die Bühne: den Posaunisten und Komponisten Nils Wogram. Bekannt durch verschiedene Jazzformationen sowie mit seinem Soloprojekt und als Bandleader, ist der in Zürich wohnhafte Musiker eine feste Grösse in der internationalen Jazzszene und besticht mit seinem warmen, virtuosen Posaunenspiel und spannenden Kompositionen, die das Publikum an diesem Abend in der Big-Band-Version zu hören bekommen wird. So eröffnet die Band Zug am Donnerstag gemeinsam mit Nils Wogram das Festival viel jazz 2026 – ein perfekter Abend für Big-Band-Liebhaber*innen und alle, die es noch werden möchten.
bigbandzug.ch

Freitag, 27. März 2026: 
19.30 Uhr
OKWOK
Klangliche Momentaufnahmen und innere Erkenntnisse

Daniel Hernandez, Klavier
Loïc Baillod, Kontrabass
Xavier Kaeser, Schlagzeug

OKWOK, ein Trio aus jungen Schweizer Jazzmusikern, hat sich seit seiner Teilnahme am ZKB Jazzpreis 2023 längst auf bekannten Schweizer Jazzbühnen wie dem Moods, dem Cully Jazzfestival oder dem Festival JazzOnze+ etabliert. Mit reduzierter Instrumentierung und Songs, die sich zwischen Jazz und Hip-Hop bewegen, kanalisieren die drei Musiker ihre auf der Bühne stets spürbare Energie in eine sanft aufbauende, vulkanmässig brodelnde Live-Performance. Zeitlich passend zum viel jazz 2026 erscheint im Frühjahr das dritte Album der Formation, «The Other Side», das als musikalische Erzählung konzipiert ist. Das Konzeptalbum begleitet eine Figur, die sich dem Unbekannten stellt, dabei wechselnde Landschaften durchquert – innere und äussere – bis sie die andere Seite – the other side – erreicht. Die musikalische Geschichte entfaltet sich in kürzeren, präzisen Stücken, die als klangliche Momentaufnahmen Stimmungen, Atmosphären und innere Erkenntnisse einfangen. 
okwok.bandzoogle.com
 

Freitag, 27. März 2026: 
21.00 Uhr
Yumi Ito
Ein musikalischer Ozean

Yumi Ito, Piano, Gesang und Komposition

Stimme und Klavier: Mehr braucht Yumi Ito nicht, um ihre grenzenlosen Soundlandschaften entfalten zu lassen. Die schweizerisch-polnisch-japanische Musikerin hat im September 2025 ihr erstes Soloalbum «Lonely Island» veröffentlicht – zugleich ihr bislang persönlichstes Werk. Die Stimme ist gereifter und nuancierter denn je, trifft auf ein erzählerisches Klavierspiel, das nicht begleitet, sondern mitgestaltet. Das intime, ausdruckstarke, von Improvisation geprägte Klangportrait weckt Erinnerungen an die musikalische Erzählkunst von Künstlerinnen wie Tori Amos oder Fiona Apple. Die Platte ist ein Rückzug und zugleich eine Öffnung, hin zu neuen Wegen, neuen Stimmen. So ist für 2026 das nächste Album angekündigt, aufgenommen mit Band. 
Bis dahin lädt Yumi Ito mit «Lonely Island» auf ihre persönliche Insel ein: zu sich selbst, zu ihrer Musik, und zu uns selbst. «Ich wollte ein Album machen, das sich anfühlt wie ein Hauskonzert. So, als sässe man mit mir im Raum – ehrlich, verletzlich, pur.» Beste Voraussetzungen für ein Konzerthöhepunkt im Burgbachkeller!
yumiito.com
 

Samstag, 28. März 2026:
19.30 Uhr
Lea Maria Fries
einnehmend und eigen

Lea Maria Fries, vocals, lead
Gauthier Toux, Klavier
Julien Herné, Bass
Antoine Paganotti, Schlagzeug

Die Schweizer Sängerin Lea Maria Fries – bekannt aus Formationen wie Vsitor, Et.nu. oder durch ihr eigenes Quartett 22° Halo – besticht auf ihrem ersten Solo-Album «Cleo», das im April 2025 erschien, mit gefühlvoller Klarheit und verschnörkelter Stärke. Die Kompositionen, vom Bassisten Julien Herné arrangiert und von einigen der talentiertesten Musiker der französischen Jazz-Szene eingespielt, überzeugen mit teils eingängigen, teils schrägen Melodien, jazzig anmutenden Solo-Teilen und persönlichen Texten auf Englisch und Französisch. Eindringlich und klar schwebt jeweils die Stimme von Lea Maria Fries über den Akkorden, treibend, dringlich, intensiv. Die Songs sind sensibel, kraftvoll und manchmal durchaus auch etwas eigen – ein einnehmendes und sehr intim wirkendes Werk, das die Sängerin und gemeinsam mit ihrer Band am vieljazz-Samstag auf der Burgbachkeller-Bühne präsentieren wird.
leamariafries.com
 

Samstag, 28. März 2026:
21.00 Uhr
Ravi Ramsahye PROTOTYPE
Ein asymmetrischer Fluss

Théo Hanser, Tenorsaxophon
Ravi Ramsahye, Gitarre & Komposition
Benoît Gautier, Bass
Nathan Triquet, Schlagzeug

Ravi Ramsahye PROTOTYPE steht wie ein Archetyp im kollektiven Unterbewusstsein für ein Modell, das Experimentierfreudigkeit und Zugänglichkeit miteinander verbindet. Das in Genf ansässige Quartett schafft eine progressive Form des Jazz, die von Pop-Rock-Energie durchdrungen ist und von komplexen, asymmetrischen Rhythmen angetrieben wird. 
Ihr neues Album Sunglint (Februar 2026, Neuklang) hält das flüchtige Gefühl eines Moments fest, den man nie ganz festhalten kann. Jazz-inspiriert, Math-Rock-getrieben und mit Midwest-Emo-Einflüssen versehen, webt dieses Album arpeggierte Klangteppiche über einen fragmentierten Groove, der niemals dort landet, wo man es erwartet – und findet in seiner rhythmischen Unregelmässigkeit dennoch einen beispiellosen musikalischen Fluss. In dieser stürmischen Wolke umschlingen sich schwebende Melodien mit harmonischer Sensibilität: Musik, die man zuerst fühlen muss und dann verstehen darf. Wir freuen uns auf ein Live-Feuerwerk!
raviramsahye.me

Eintrittspreis

CHF 40 / 25 (ermässigt)

Veranstalter*innen

Verein viel jazz


  • Kulturpool
  • Konzert mit MEAN & SPEAR FLOWER im Musikzentrum Sedel in Luzern
  • Banner: Stanser-Musiktage, Festival 2026, 02.–15.02.2026

Location

Theater im Burgbachkeller Zug

St.-Oswalds-Gasse 3

6300 Zug